Über uns

Als wir (Christiane, 48 Jahre und Michael, 50 Jahre) 1996 unseren ersten Shiba  in den Niederlanden gekauft haben, war diese Rasse in Deutschland noch sehr unbekannt.

 

Erst durch eine Freundin, die damals einen großen American Akita hatte, sind wir überhaupt auf die kleinere Rasse Shiba gekommen. Der Akita hat uns sofort sehr gut durch seine Optik und die Wesensart  gefallen, war allerdings für die damalige Wohnsituation doch um einiges zu groß.

 

So machte sich mein Mann im Internet auf die Suche nach einer  Alternative. Schließlich fanden wir den Shiba, der allerdings mit einer Welpen-Wartezeit von 1-2 Jahren leider sehr schwer zu bekommen war. Über die Welpenvermittlung eines zuständigen Rasseclubs kamen wir dann doch endlich an eine Züchteradresse in den Niederlanden. Glücklicherweise war dort auch gerade noch ein männlicher Welpe zu haben und da wir sowieso einen Rüden  wollten, kam uns dieser wie gerufen.

 

Recht unbedarft sind wir dann nach Holland gefahren um unsere erste kleine Fellnase abzuholen. Wir wussten damals noch nicht, auf was wir uns da eingelassen haben. Akuma (bed. Teufel) wurde seinem Namen anfangs leider mehr als gerecht. Wir machten alles falsch was man auch nur falsch machen konnte. Dachten wir zunächst noch, dass man mit den für die 90iger Jahre üblichen Erziehungsmethoden, den Kleinen dann doch in den Griff bekommen könnten. Das war allerdings ein großer Irrtum. Erziehungstipps aus Hundeschulen und Büchern hatten vielleicht Erfolg bei anderen Rassen, leider aber nicht bei unserem kleinen Teufel. Er hat uns wirklich an den Rand der Verzweiflung getrieben. Irgendwann, nachdem wir alle Hundeschulen der Umgebung ausprobiert und alle handelsüblichen Bücher gelesen hatten – uns aber trotzdem nichts geholfen hatte, lernten wir zum Glück einen Mann kennen, der es mehr verstand mit ursprünglichen Rassen umzugehen, als jemals jemand vor ihm.

 

Er hat alles, was wir bis dahin an Hundewissen aufgebaut hatten, komplett über den Haufen geworfen. Wir mussten umdenken – neu dazulernen – fingen letztendlich eigentlich wieder bei null an. ABER: Es hat geholfen. Die Bindung zu unserem Shiba wandelte sich dann doch enorm ins Positive!  Von diesem Tag an lernte unser Hund nicht nur von uns, sondern wir von ihm und dem Rasse-Kenner. Dieses Wissen und die dadurch gesammelten Erfahrungen, kombiniert mit viel Weiterbildung auf Seminaren, habe ich in den letzten 15 Jahren als Dogtrainer an andere Hundebesitzer weiter gegeben und konnte dadurch vielen Hunden das Schicksal ersparen, durch Missverständnisse zwischen Hund und Besitzer ein tristes und unverstandenes Leben führen zu müssen.

 

Da wir seit unserem ersten Shiba von dieser Rasse begeistert und absolut überzeugt sind, haben wir uns vor 2 Jahren entschlossen Shiba´s  zu züchten. Da wir sehr viel Wert auf Gesundheit und ein gutes Wesen der Tiere legen, lassen wir uns mit der Auswahl der passenden Zucht- Hunde viel Zeit. Wir ziehen alle Tiere, die in unsere Zucht kommen sollen, selbst von Welpen an auf. Natürlich immer auch mit dem Risiko, dass eine Zuchtzulassung bei dem einen oder anderen Hund nicht klappt – was uns aber dennoch nicht davon abhält, das wir diese Hunde selbst prägen wollen und ihren Charakter von Anbeginn an beobachten und so  kennen lernen möchten. Der Züchtername of Hohoemi no Shiba – zum lächelnden Shiba haben wir speziell deshalb  gewählt, da der Shiba  in seinem Ursprungsland Japan ebenfalls der „lächelnde Hund“ genannt wird.

 

Für uns ist es das wichtigste, das  die zukünftigen Welpenbesitzer mit ihren Hunden glücklich sind, und möchten diesen auch gerne nach dem Welpenkauf weiter mit  Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Unsere Hunde leben mit uns im Haus und so teilen wir auch mit ihnen auch Sofa und Bett. Wir wohnen sehr ländlich, dennoch erleben unsere Hunde alle Reize, die sie für einen entspannten Umgang im Alltag benötigen.